29. Juli 2010, 13:36 Uhr
Opfer indentifiziert
Zwei italienische Staatsangehörige
Zermatt: Am 19. Juli 2010 um 08:45, ereignete sich in Zermatt am Liskamm ein tödlicher Bergunfall. Zwei Alpinisten kamen dabei ums Leben. Zwei Bergsteiger verliessen die Capanna Gnifetti und beabsichtigten den Liskamm zu besteigen. Nach ersten Ermittlungen befanden sich die beiden Berggänger auf einer Höhe von 4'470 m ü. M. als sie aus noch unbekannten Gründen 900 Meter in die Nordflanke des Liskamm stürzten. Die beiden Männer waren angeseilt.
Die zwei Opfer konnten formell identifiziert werden. Es handelt sich um zwei italienische Staatsangehörige im Alter von 45 und 46 Jahren.
Quelle: KAPO VS - Bild: WA Archiv
Die zwei Opfer konnten formell identifiziert werden. Es handelt sich um zwei italienische Staatsangehörige im Alter von 45 und 46 Jahren.
Quelle: KAPO VS - Bild: WA Archiv
29. Juli 2010, 10:54 Uhr
Zeugenaufruf
Selbstunfall mit einem Motorrad
Oberwald: Gestern Mittwoch gegen 16:05 ereignete sich auf der Furkastrasse ein Verkehrsunfall mit einem Motorrad. Der Lenker wurde beim Selbstunfall schwer verletzt.
Ein 47-jähriger Motorradlenker verkehrte von Gletsch auf der Furkastrasse in Richtung Oberwald. Am Orte genannt "Hoflüe" streifte er, aus noch unbekannten Gründen, mit seinem Motorrad einen Felsen rechts ausserhalb der Fahrbahn. Der Lenker kam zu Fall und zog sich durch den Sturz schwere Verletzungen zu. Er wurde mit einem Helikopter der Air Zermatt ins CHUV nach Lausanne überflogen.
Zeugenaufruf :
Personen, welche den Verkehrsunfall beobachten konnten, sind gebeten sich bei der Einsatzzentrale der Kantonspolizei Wallis unter der Nummer 027 326 56 56 zu melden.
Quelle: KAPO VS - Bild: zvg
Ein 47-jähriger Motorradlenker verkehrte von Gletsch auf der Furkastrasse in Richtung Oberwald. Am Orte genannt "Hoflüe" streifte er, aus noch unbekannten Gründen, mit seinem Motorrad einen Felsen rechts ausserhalb der Fahrbahn. Der Lenker kam zu Fall und zog sich durch den Sturz schwere Verletzungen zu. Er wurde mit einem Helikopter der Air Zermatt ins CHUV nach Lausanne überflogen.
Zeugenaufruf :
Personen, welche den Verkehrsunfall beobachten konnten, sind gebeten sich bei der Einsatzzentrale der Kantonspolizei Wallis unter der Nummer 027 326 56 56 zu melden.
Quelle: KAPO VS - Bild: zvg
28. Juli 2010, 21:23 Uhr
Reisst der Wolf auch Bergwanderer
Wolfsgefahr in den Walliser Alpen wird immer unberechenbarer
Wallis: In den Walliser Medien macht der Wolf wieder Schlagzeilen. Erstmals reisst der Wolf in den Walliser Alpen ein Rind. Bereits im Winter 2006 hat ein Wolf im Goms ein grosses Hirschkalb unmittelbar bei einem Ferienchalet getötet. Die Wolfsgefahr in den Walliser Alpen wird immer unberechenbarer.
Wann werden die ersten Bergwanderer oder Kinder gerissen, welche
zu Fuss auf den Bergpfaden unterwegs sind und nachts in Zelten auf den Alpen übernachten.
Urs Zenhäusern von Wallis Tourismus zu diesem Thema - Zitat: Wallis Tourismus ist für die Promotion der Ferienregion Wallis zuständig. Die Betreuung der Gäste vor Ort ist Aufgabe der Leistungsträger und lokalen Tourismusbüros. Dies betrifft auch die Sicherheitsvorkehrungen. Wallis Tourismus kann höchstens auf die grosse Bedeutung des Gefahrenmanagements hinweisen. Natürlich dürfen Gäste und Einheimische weiterhin auf den Walliser Wanderwegen wandern. Ich bin auch dafür, dass wir alles Mögliche vorsehen müssen, um unsere Gäste vor vorhersehbaren Gefahren zu schützen.
WA: Mit grossen finanziellen Bundesgeldern wird heutzutage das BAFU Wolfskonzept gefördert und unterstützt. Ist zu hoffen, dass der Bund nicht nur das Wolfskonzept, die Wolfverantwortlichen, die Schutzhunde und die Schutzhundehalter finanziell unterstützt, sondern auch alle direkt oder indirekt betroffenen „Bergler“ welche den Bettel hin schmeissen müssen. Unsere Vorfahren haben den Wolf aus einem sichern Grund ausgerottet.
Quelle: Wallisaktuell - Bild: WA Archiv
Wann werden die ersten Bergwanderer oder Kinder gerissen, welche
zu Fuss auf den Bergpfaden unterwegs sind und nachts in Zelten auf den Alpen übernachten.
Urs Zenhäusern von Wallis Tourismus zu diesem Thema - Zitat: Wallis Tourismus ist für die Promotion der Ferienregion Wallis zuständig. Die Betreuung der Gäste vor Ort ist Aufgabe der Leistungsträger und lokalen Tourismusbüros. Dies betrifft auch die Sicherheitsvorkehrungen. Wallis Tourismus kann höchstens auf die grosse Bedeutung des Gefahrenmanagements hinweisen. Natürlich dürfen Gäste und Einheimische weiterhin auf den Walliser Wanderwegen wandern. Ich bin auch dafür, dass wir alles Mögliche vorsehen müssen, um unsere Gäste vor vorhersehbaren Gefahren zu schützen.
WA: Mit grossen finanziellen Bundesgeldern wird heutzutage das BAFU Wolfskonzept gefördert und unterstützt. Ist zu hoffen, dass der Bund nicht nur das Wolfskonzept, die Wolfverantwortlichen, die Schutzhunde und die Schutzhundehalter finanziell unterstützt, sondern auch alle direkt oder indirekt betroffenen „Bergler“ welche den Bettel hin schmeissen müssen. Unsere Vorfahren haben den Wolf aus einem sichern Grund ausgerottet.
Quelle: Wallisaktuell - Bild: WA Archiv
28. Juli 2010, 11:17 Uhr
900 Meter über Leukerbad
Neubau einer Aussichtsplattform Gemmi
Leukerbad: Heute Vormittag wurde das Projekt „Aussichtsplattform Gemmi“ auf dem Gemmipass den Medien vorgestellt. Die neue Aussichtsplattform wird im Juli 2011 eröffnet. Es wird ein aussergewöhnliches Erlebnis für Gäste und Einheimische werden, so Direktor Wolfgang Loretan, Direktor von den Gemmi-Bahnen.
Blick auf 18 Viertausender - Die Aussichtsplattform dient in erster Linie dazu, den Eindruck, den die umgebende Natur auf den Betrachter ausübt, zu verstärken. Natürliche Attraktivität und Einmaligkeit der Gemmi sind vor allem in den sanft ansteigenden und steil abfallenden Felsformationen zu finden. Der Blick des Betrachters durchstreift dabei eine langsam ansteigende Spannung, die sich an jeder Felskante von neuem entlädt. Diese sprichwörtlich auf die Spitze getriebene Spannung und Entspannung der von der Natur modellierten Silhouette soll sich nun auch in der Form des geplanten Neubaus wiederfinden. Eine Idee, die sich nur mit einem entsprechenden Konstruktionskonzept verwirklichen lässt. Zwei spitz zulaufende Stahlstützen sorgen zusammen mit dutzenden Zugseilen für die statische Stabilität und ermöglichen das filigrane Erscheinungsbild der drachenförmigen Plattform. Für die Absturzsicherung sorgen Geländer aus Stahl, welche mit zunehmender Auskragung über die Felskante allmählich transparent werden und eine Glasfüllung erhalten. Diese Transparenz wird immer mehr gesteigert und findet an der Spitze der Aussichtsplattform ihren Höhepunk, wo zwei schräg vorstehende Glaswände zusammenkommen und dem Besucher den uneingeschränkten Blick auf das Panorama freigeben.
Quelle: Wallisaktuell - Bild: Alby Lambrigger
Blick auf 18 Viertausender - Die Aussichtsplattform dient in erster Linie dazu, den Eindruck, den die umgebende Natur auf den Betrachter ausübt, zu verstärken. Natürliche Attraktivität und Einmaligkeit der Gemmi sind vor allem in den sanft ansteigenden und steil abfallenden Felsformationen zu finden. Der Blick des Betrachters durchstreift dabei eine langsam ansteigende Spannung, die sich an jeder Felskante von neuem entlädt. Diese sprichwörtlich auf die Spitze getriebene Spannung und Entspannung der von der Natur modellierten Silhouette soll sich nun auch in der Form des geplanten Neubaus wiederfinden. Eine Idee, die sich nur mit einem entsprechenden Konstruktionskonzept verwirklichen lässt. Zwei spitz zulaufende Stahlstützen sorgen zusammen mit dutzenden Zugseilen für die statische Stabilität und ermöglichen das filigrane Erscheinungsbild der drachenförmigen Plattform. Für die Absturzsicherung sorgen Geländer aus Stahl, welche mit zunehmender Auskragung über die Felskante allmählich transparent werden und eine Glasfüllung erhalten. Diese Transparenz wird immer mehr gesteigert und findet an der Spitze der Aussichtsplattform ihren Höhepunk, wo zwei schräg vorstehende Glaswände zusammenkommen und dem Besucher den uneingeschränkten Blick auf das Panorama freigeben.
Quelle: Wallisaktuell - Bild: Alby Lambrigger
28. Juli 2010, 06:14 Uhr
Grosse Waldbrandgefahr
Vorsicht mit dem 1. Augustfeuerwerk
Wallis: Für die 1. Augustfeierlichkeiten 2010 können die Gemeinden ausnahmsweise gesicherte Zonen bestimmen, die von der Feuerwehr überwacht werden müssen. In diesen Zonen und nur unter den obgenannten Bedingungen ist Feuerwerk und das Abfeuern von Feuerwerkskörpern zugelassen. Die Gemeinden tragen die Verantwortung für diese Zonen und garantieren die Kontrolle bezüglich der Einhaltung des Verbotes auf dem restlichen Territorium.
Die letzten Gewitter brachten lokal etwas wenig Niederschlag, haben aber die gefährliche Situation vor allem im Talgrund nicht entschärfen können. Obwohl "Meteo Schweiz" in den nächsten Tagen einige Gewitter voraussagt, bleibt die grosse Gefahr von Wald- und Flurbränden bestehen. Die Bevölkerung ist gebeten, die Anordnungen der Gemeindebehörden für die 1. August-Feierlichkeiten genauestens zu befolgen und alles zu unternehmen, damit unsere Wälder, Wiesen, Brachlandschaften, Maiensäsen und Wohnzonen von Bränden verschont bleiben.
Quelle: Wallisaktuell - Bild: WA Archiv
Die letzten Gewitter brachten lokal etwas wenig Niederschlag, haben aber die gefährliche Situation vor allem im Talgrund nicht entschärfen können. Obwohl "Meteo Schweiz" in den nächsten Tagen einige Gewitter voraussagt, bleibt die grosse Gefahr von Wald- und Flurbränden bestehen. Die Bevölkerung ist gebeten, die Anordnungen der Gemeindebehörden für die 1. August-Feierlichkeiten genauestens zu befolgen und alles zu unternehmen, damit unsere Wälder, Wiesen, Brachlandschaften, Maiensäsen und Wohnzonen von Bränden verschont bleiben.
Quelle: Wallisaktuell - Bild: WA Archiv
Weitere News
27.07.2010 12:10Sorgen und Anliegen
SVP lanciert Volksbefragung zur Ausländer- und Asylpolitik
Bern: Die SVP hat heute anlässlich einer Medienkonferenz die Lancierung einer Volksbefragung zur Asyl- und Ausländerpolitik bekannt gegeben. Dafür wird ab morgen eine Zeitung in alle Schweizer Haushalte verschickt. Zusätzlich kann der Fragebogen auch online unter www.volksbefragung.ch ausgefüllt werden. Das Volk erhält so die Möglichkeit, sich frei zur Ausländerthematik zu äussern. Viele Schweizerinnen und Schweizer fühlen sich immer fremder im eigenen Land. Die SVP nimmt die Ängste der Bevölkerung ernst und fordert: Wer sich nicht an unsere Regeln hält und so unsere Gastfreundschaft missbraucht, muss die Schweiz verlassen. Zum Wohle und zur Sicherheit aller, insbesondere auch der Mehrheit der Ausländerinnen und Ausländer, die sich anständig und korrekt verhalten
Mit der Einführung der Personenfreizügigkeit und mit der Öffnung der Grenzen hat die Schweiz die Kontrolle über die Einwanderung abgegeben. Die Folge sind ernsthafte Probleme im Ausländerbereich.
Viele Eingewanderte lernen unsere Sprache nicht und halten sich nicht an unsere Regeln. Mittlerweile wird praktisch die Hälfte der Verbrechen in der Schweiz durch Ausländer verübt. Die Classe politique, der Bundesrat und die anderen Parteien schauen vor dieser Problematik weg, es wird behauptet, die Schweiz habe kein Ausländerproblem. Die Meinung des Volks ist zweitrangig. Da macht die SVP nicht mit, sie setzt sich ein und nimmt die Sorgen und Anliegen der Bevölkerung ernst.
Quelle: SVP Medien - Bild: zvg
Mit der Einführung der Personenfreizügigkeit und mit der Öffnung der Grenzen hat die Schweiz die Kontrolle über die Einwanderung abgegeben. Die Folge sind ernsthafte Probleme im Ausländerbereich.
Viele Eingewanderte lernen unsere Sprache nicht und halten sich nicht an unsere Regeln. Mittlerweile wird praktisch die Hälfte der Verbrechen in der Schweiz durch Ausländer verübt. Die Classe politique, der Bundesrat und die anderen Parteien schauen vor dieser Problematik weg, es wird behauptet, die Schweiz habe kein Ausländerproblem. Die Meinung des Volks ist zweitrangig. Da macht die SVP nicht mit, sie setzt sich ein und nimmt die Sorgen und Anliegen der Bevölkerung ernst.
Quelle: SVP Medien - Bild: zvg
27.07.2010 09:28Bisher keine Hinweise auf technische Defekte
Beschleunigte der Unglückszug der Matterhorn Gotthard Bahn zu früh aus der Kurve heraus
Fiesch: Wie die NZZ von heute Dienstag, 27. berichtet, rückt ein mögliches menschliches Versagen als Unfallursache beim Eisenbahnunglück vom Freitag, 23. Juli 2010 immer näher in den Vordergrund.
Die Experten für die Untersuchungen der Unfalluntersuchungsstelle für Bahn und Schifffahrt, haben keine Hinweise auf Schäden an den Schienen, an den Schwellen und am Schotterbett zutage gefördert. Hinweise auf Defekte am Rollmaterial fehlen ebenfalls. Die Stossdämpfer an den Drehgestellen müssen noch untersucht werden. Inzwischen wurden die Daten des Fahrtenschreibers einer ersten Auswertung unterzogen. Hier müssen sich Hinweise auf ein zu rasches Beschleunigen des Unfallzugs nach dem Passieren eines Abschnitts mit einer Tempo-Beschränkung auf 35 Stundenkilometern ergeben haben.
Fliehkräfte
Die Enge Kurve, wie die an der Unfallstelle, müsste mit einer Geschwindigkeit 35 Km/h befahren werden.
Der Lokomotivführer dürfte also erst dann beschleunigen, wenn der letzte Zugwagen den Abschnitt der Geschwindigkeitsbegrenzung passiert hat. Bei einer zu frühen Beschleunigung könnten Fliehkräfte den letzten Wagen förmlich aus der Kurve geworfen haben. Das Unternehmen hält sich noch zurück, die genaue Unfallursache zu definieren. Es werden noch eingehendere Tests am Fahrtenschreiber abgewartet. Geprüft wird, ob der Fahrtenschreiber richtig funktioniert hat. Zudem werden noch Gespräche zwischen Fachleuten, dem Untersuchungsrichter und dem Lokführer stattfinden.
Quelle: Wallisaktuell - Bild: Wallisbilder
Die Experten für die Untersuchungen der Unfalluntersuchungsstelle für Bahn und Schifffahrt, haben keine Hinweise auf Schäden an den Schienen, an den Schwellen und am Schotterbett zutage gefördert. Hinweise auf Defekte am Rollmaterial fehlen ebenfalls. Die Stossdämpfer an den Drehgestellen müssen noch untersucht werden. Inzwischen wurden die Daten des Fahrtenschreibers einer ersten Auswertung unterzogen. Hier müssen sich Hinweise auf ein zu rasches Beschleunigen des Unfallzugs nach dem Passieren eines Abschnitts mit einer Tempo-Beschränkung auf 35 Stundenkilometern ergeben haben.
Fliehkräfte
Die Enge Kurve, wie die an der Unfallstelle, müsste mit einer Geschwindigkeit 35 Km/h befahren werden.
Der Lokomotivführer dürfte also erst dann beschleunigen, wenn der letzte Zugwagen den Abschnitt der Geschwindigkeitsbegrenzung passiert hat. Bei einer zu frühen Beschleunigung könnten Fliehkräfte den letzten Wagen förmlich aus der Kurve geworfen haben. Das Unternehmen hält sich noch zurück, die genaue Unfallursache zu definieren. Es werden noch eingehendere Tests am Fahrtenschreiber abgewartet. Geprüft wird, ob der Fahrtenschreiber richtig funktioniert hat. Zudem werden noch Gespräche zwischen Fachleuten, dem Untersuchungsrichter und dem Lokführer stattfinden.
Quelle: Wallisaktuell - Bild: Wallisbilder
27.07.2010 09:27Wanderer tödlich verunglückt
Auf dem Wanderweg Britannia - Plattjen
Saas-Fee: Gestern Montag gegen 14:50 ereignete sich auf einem Höhenwanderweg in Saas-Fee ein tödlicher Unfall.
Zwei Männer aus Deutschland liefen auf dem Wanderweg Britannia - Plattjen in der Region Saas-Fee. Aus noch ungeklärten Gründen verliessen die beiden Wanderer den offiziellenWeg und stiegen über das steil abfallende Gelände hoch. Dabei rutschte einer der beiden Männer aus und stürzte zirka 100 Meter in die Tiefe. Er verstarb noch auf der Unfallstelle.
Beim Opfer handelt es sich um einen 20-jährigen Mann aus Deutschland.
Das Untersuchungsrichteramt Oberwallis hat eine Untersuchung eingeleitet.
Quelle: KAPO VS - Bild: WA Archiv
Zwei Männer aus Deutschland liefen auf dem Wanderweg Britannia - Plattjen in der Region Saas-Fee. Aus noch ungeklärten Gründen verliessen die beiden Wanderer den offiziellenWeg und stiegen über das steil abfallende Gelände hoch. Dabei rutschte einer der beiden Männer aus und stürzte zirka 100 Meter in die Tiefe. Er verstarb noch auf der Unfallstelle.
Beim Opfer handelt es sich um einen 20-jährigen Mann aus Deutschland.
Das Untersuchungsrichteramt Oberwallis hat eine Untersuchung eingeleitet.
Quelle: KAPO VS - Bild: WA Archiv
26.07.2010 19:33Keine Schäden an Drehgestellen
Noch fehlen Hinweise zur Unfallursache
Fiesch: Die Experten der Untersuchungsstelle Bahnen und Schiffe (UUS) des Bundes, haben die drei entgleisten Wagen des Unglückszugs vom Freitag untersucht. UUS-Chef Walter Kobelt an der Medienkonferenz von heute Montag: Achsen, die Spurweite und die Spurkränzen wurden an den Drehgestellen ausgemessen und in Ordnung befunden. Die Stossdämpfer müssen noch überprüft werden. Auch weitere Untersuchungen an den verunglückten Wagen sind noch im Gang. Die Experten wollen zudem den Fahrdatenschreiber der Glacier-Express Lokomotive auswerten.
Eine offene Frage bleibt: Mit welcher Geschwindigkeit fuhr der letzte Wagen des Unglückzugs aus der engen Linkskurve?
Zudem fordern die Experten ein geologisches und meteorologisches Gutachten an. Auch die Windverhältnisse sollen Aufschluss zur Unfallzeit geben.
Quelle: Wallisaktuell - Bild: Alby Lambrigger
Eine offene Frage bleibt: Mit welcher Geschwindigkeit fuhr der letzte Wagen des Unglückzugs aus der engen Linkskurve?
Zudem fordern die Experten ein geologisches und meteorologisches Gutachten an. Auch die Windverhältnisse sollen Aufschluss zur Unfallzeit geben.
Quelle: Wallisaktuell - Bild: Alby Lambrigger
26.07.2010 07:23Rund 1800 Besucher
53. Schäferfest auf der Gemmi - bei relativ tiefen Temperaturen
Leukerbad: Gestern Sonntag fand auf der Gemmi das traditionelle Schäferfest statt. Trotz den relativ tiefen Temperaturen verfolgten dieses Jahr wiederum rund 1‘800 Gäste das Schäferfest. Einige nutzten das schöne Wetter, um entweder von Leukerbad oder Kandersteg zu Fuss auf die Gemmi zu gelangen, andere nahmen es gemütlicher und reisten mit der Gemmibahn oder der Sunnbüel-Bahn an.
Anschliessend an den Gottesdienst sorgte das Schwyzerörgeli-Trio Flueblümli aus dem Kanton Bern für musikalische Unterhaltung. Der Jodlerclub Safran aus Mund sowie die Alphornbläser aus Ried-Brig und Leukerbad mit ihrem Fahnenschwinger umrahmten das Unterhaltungsprogramm.
Gegen Mittag blickten alle Besucher gespannt Richtung Alpwiesen. Der Höhepunkt des Schäferfestes ist jeweils der Moment, wenn sich die rund 800 Schafe vom Berg herunter zum Daubensee stürzen, um das „Gläck“ zu fressen, welches die Schäfer ihnen am frühen Morgen gestreut haben. Das „Gläck“ ist eine Mischung ausKrösch, Kleie und Salz und wird einmal im Sommer an die Schafe verfüttert.
Quelle: Wallisaktuell - Bild: Wallisbilder
Anschliessend an den Gottesdienst sorgte das Schwyzerörgeli-Trio Flueblümli aus dem Kanton Bern für musikalische Unterhaltung. Der Jodlerclub Safran aus Mund sowie die Alphornbläser aus Ried-Brig und Leukerbad mit ihrem Fahnenschwinger umrahmten das Unterhaltungsprogramm.
Gegen Mittag blickten alle Besucher gespannt Richtung Alpwiesen. Der Höhepunkt des Schäferfestes ist jeweils der Moment, wenn sich die rund 800 Schafe vom Berg herunter zum Daubensee stürzen, um das „Gläck“ zu fressen, welches die Schäfer ihnen am frühen Morgen gestreut haben. Das „Gläck“ ist eine Mischung ausKrösch, Kleie und Salz und wird einmal im Sommer an die Schafe verfüttert.
Quelle: Wallisaktuell - Bild: Wallisbilder
25.07.2010 10:41Geschwindigkeit - Gleisüberhöhung - Fliehkraft
Walliser Behörden leiten Strafuntersuchung ein
Fiesch: Nach dem tödlichen Zugunglück von Freitag zwischen Lax und Fisch hat das Untersuchungsrichteramt Oberwallis eine strafrechtliche Untersuchung eröffnet. Laut «Sonntags Zeitung» speziell an diesem Fall: Mitten auf dem Unglücksabschnitt wechselt die vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit von 35 auf 55 Kilometer pro Stunde. Die Untersuchung über die Unfallursache leiten Spezialisten des Bundes von der Unfalluntersuchungsstelle Bahnen und Schiffe (UUS). Sie interessieren sich auch für die Frage, wie schnell der Zug zum Zeitpunkt des Unglücks unterwegs war. Nach jedem Unfall wird abgeklärt, ob die vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit eingehalten wurde.
Offene Frage: Mit welcher Geschwindigkeit fuhr der letzte Wagen des Unglückzugs aus der Linkskurve?
Quelle: Wallisaktuell - Bild: Wallisbilder
Offene Frage: Mit welcher Geschwindigkeit fuhr der letzte Wagen des Unglückzugs aus der Linkskurve?
Quelle: Wallisaktuell - Bild: Wallisbilder
24.07.2010 22:39Alles nach Fahrplan
Glacier-Express verkehrt wieder fahrplanmässig
Fiesch: Nachdem die Bergungsarbeiten der havarierten Fahrzeuge abgeschlossen sind, konnte mit der Reparatur an der beschädigten Gleisanlage begonnen werden. Diese Arbeiten werden im Verlaufe der Nacht auf Sonntag abgeschlossen und der gesperrte Streckenabschnitt Lax – Fiesch wird anschliessend für den Zugsverkehr frei gegeben werden.
Ab morgen Sonntag 25. 07. 2010 verkehren die Züge der Matterhorn Gotthard Bahn, darunter auch die Züge des Glacier Express auf dem gesamten Streckennetz wieder fahrplanmässig.
Quelle: Wallisaktuell - Bild: Alby Lambrigger
Ab morgen Sonntag 25. 07. 2010 verkehren die Züge der Matterhorn Gotthard Bahn, darunter auch die Züge des Glacier Express auf dem gesamten Streckennetz wieder fahrplanmässig.
Quelle: Wallisaktuell - Bild: Alby Lambrigger
24.07.2010 22:20Chauffeuer nicht verletzt
Lastwagen hat sich überschlagen
Törbel: Heute Morgen gegen 08:30 Uhr verkehrte ein Lastwagen, mit Betontrommel von Törbel auf der Alpstrasse in Richtung Alpe Pletschen. Der Lastwagen war mit Betonkies beladen. Am Orte genannt Holz, stand am rechten Strassenrand ein Personenwagen. Der Lastwagenlenker versuchte an diesem vorbeizufahren indem er das linke Strassenbord benützte. Als er sich auf ca. Höhe des Personenwagens befand, brach das Strassenbord ab, der Lastwagen kippte talwärts um und überschlug sich. Der Lastwagenlenker, es handelte sich um einen jungen Oberwalliser, wurde durch den Unfall nicht verletzt.
Quelle: KAPO VS - Bild: zvg
Quelle: KAPO VS - Bild: zvg
24.07.2010 19:37Weiterhin gesperrt
Bergung der Wagen abgeschlossen
Fiesch: Die Bergungsarbeiten für die 3 entgleisten Wagen des Glacier-Express, zwischen Fiesch und Lax sind heute gegen die Mittagszeit abgeschlossen worden. Während der ganzen Nacht standen rund 30 Arbeiter im pausenlosen Einsatz für die Bergung der entgleisten Wagen.
Mit Hilfe von zwei Spezialkrans wurden die Wagen auf das Streckengleise gehoben. Die Reparaturarbeiten an der Gleisanlage und der stark beschädigten Fahrleitung sind in vollem Gange. Der durchgehende Bahnbetrieb wird voraussichtlich im Verlaufe des Sonntags wieder aufgenommen.
Quelle: Wallisaktuell - Bild: Alby Lambrigger
Mit Hilfe von zwei Spezialkrans wurden die Wagen auf das Streckengleise gehoben. Die Reparaturarbeiten an der Gleisanlage und der stark beschädigten Fahrleitung sind in vollem Gange. Der durchgehende Bahnbetrieb wird voraussichtlich im Verlaufe des Sonntags wieder aufgenommen.
Quelle: Wallisaktuell - Bild: Alby Lambrigger
24.07.2010 19:36Japaner betroffen
Das tragische Zugsunglück
Fiesch: Die Entgleisung eines «Glacier Express»-Zuges hat in Japan viel Aufsehen erregt. Das Land ist vom Unfall stark betroffen. Die meisten Verletzten und auch das Todesopfer stammen aus Japan. Die auf der Unfallstelle verstorbene Person konnte identifiziert werden. Es handelt sich um eine 64-jährige Japanerin mit Wohnsitz in Osaka.
Nicht nur das Todesopfer, sondern auch alle neun Schwerverletzten stammen aus Japan. Zwei dieser Schwerverletzten befinden noch in kritischem Zustand. 23 Leichtverletzte konnten das Krankenhaus heute Samstag wieder verlassen. 17 Personen - 16 aus Japan und eine aus Spanien - werden am Tag nach dem Unfall noch in den Spitälern gepflegt.
Zahlreiche Medienschaffende aus Japan begaben sich heute Samstag an den Unfallort.
Die Strecke soll am Sonntag wieder offen sein.
Quelle: Wallisaktuell - Bild: Alby Lambrigger
Nicht nur das Todesopfer, sondern auch alle neun Schwerverletzten stammen aus Japan. Zwei dieser Schwerverletzten befinden noch in kritischem Zustand. 23 Leichtverletzte konnten das Krankenhaus heute Samstag wieder verlassen. 17 Personen - 16 aus Japan und eine aus Spanien - werden am Tag nach dem Unfall noch in den Spitälern gepflegt.
Zahlreiche Medienschaffende aus Japan begaben sich heute Samstag an den Unfallort.
Die Strecke soll am Sonntag wieder offen sein.
Quelle: Wallisaktuell - Bild: Alby Lambrigger








